Macht Spaß: Google Street View

Die Google Street View Pics gehen um, auf denen allerhand Skurriles zu sehen ist. Wir haben ein bisschen im Netz geschaut und präsentieren einen Blog mit Schnappschüssen und Possen, aber auch einen Künstler, der sich mit Street View beschäftigt hat. Und auch die Funktionen haben wir unter die Lupe genommen.

Seit gestern ist Googles umstrittenes Street View auch in Deutschland mit immerhin zwanzig Großstädten am Netz. Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal sind nun also virtuell bewanderbar. Und natürlich auch Hamburg, das ist keinem von uns entgangen.

Außergewöhnliches auf Street View

Und jetzt ploppen sie auch überall auf, die skurrilen, seltsamen, vulgären oder auch schönen Bilder, die über den ganzen Globus mit Google Street View Kameras entstanden sind. Eine großartige Sammlung von Street View Pics stammt von Jon Rafman, zu finden auf 9eyes.tumblr.com.

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Hier ein schöner Street View Schnappschuss. Vulgäre Szenen, brennende Busse, Prostituierte & Co. gibt's auf Jon Rafmans Blog.

Auch super, den wollten wir nicht vorenthalten: Der Schotte mit dem Pferdekopf, gefunden auf www.xoomix.de.

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Der Mann mit dem Pferdekopf. Interessant.

Street View Kunst

Auch Künstler haben sich mit Google Street View beschäftigt. Spannendes Beispiel: Aram Bartholl. Der geborene Bremer verbindet in seinen Installationen und Kunstprojekten virtuelle und reale Welt.

In einem Projekt scheint er sich einen Spaß daraus zu machen, ein „Fake Google Street View Car“ zu bauen und gibt in einem Video „How to build“-Tipps. Außerdem hat er Fahrten in dem falschen Kamera-Auto und die darauf erfolgten Reaktionen von Passanten aufgezeichnet. Sehenswert! Mehr dazu auf seiner Webseite und seinem Blog.


In Kürze werden wir mehr zu Aram Bartholls Kunst zeigen. Man darf gespannt sein! Wer nicht warten möchte, kann sich Bartholls Blog www.datenform.de schon voab anschauen.

Und wie funktioniert’s?

Wie Google Street View in Hamburg aussieht, haben wir natürlich sofort testen müssen. Also ein kurzer Agenturcheck: Wir sitzen in der Lippmannstraße 59. Gibt man die Adresse bei Google Maps ein, passiert erst mal nichts Ungewöhnliches, die Straßenkarte wird wie gewohnt angezeigt. Einen Street View-Button gibt es nicht. Man muss schon etwas ausprobieren, bis man auf das orangene Männchen am linken Seitenrand der Map stößt. Erst, wenn man das auf die Karte zieht, erscheint die abfotografierte Umgebung, man befindet sich in einer virtuellen Welt. Mit der Navigation in der oberen linken Ecke lässt sich der Blickwinkel nach oben und unten lenken, und auch um die eigene Achse kann man sich drehen. Außerdem gibt es Panoramaansichten und eine Zoomfunktion.

Die Bedienung macht dann richtig Spaß. Nur muss man aufpassen, dass man nicht die Orientierung verliert.

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Der Hofeingang zu unserer Agentur

Fällt auf: Unser Agenturschild ist auf dem Bild noch gar nicht angebracht. Verwunderlich ist das aber nicht, immerhin können die Aufnahmen bis zu zwei Jahre alt sein. Damals war der Agentursitz noch in der Glashüttenstraße.

Aber nicht jeder hat Spaß an Street View. Deshalb der graue Schleier über dem Durchgang: Das Nachbargebäude ist verpixelt. Wie etwa 245.000 andere Haushalte in Deutschland. Die wurden unkenntlich gemacht, auf Antrag der Eigentümer. Personen und Autokennzeichen übrigens auch. Das macht Google automatisch zum Schutz der Privatsphäre. Aber schon einen Tag nach Freischaltung von Street View gibt es Beschwerden, dass die Verpixelung nicht sorgfältig vorgenommen wurde. Wer jetzt feststellt, dass seine Privatsphäre nicht gewährt oder sein Haus nicht wie beantragt unkenntlich gemacht wurde, der kann dies direkt über die Map machen, indem er am unteren Bildrand auf „Problem melden“ klickt. Noch kurz die Maske ausgefüllt und die genauen Koordinaten des Standorts sowie der Meldegrund werden an Google übertragen.

streetview_problem

Wer seine Privatsphäre verletzt sieht oder Anstößiges melden möchte, kann das direkt auf der Map tun.

Mehr zum Thema Street View gibt es auf der Infoseite von Google Maps.

3 Kommentare

  1. Sarah Janßen

    Mit meinem Online-Projekt “googlescape” habe auch ich mich mit google street view beschäftigt. Die zufällig ausgewählten Street View Photos werden wie Kunstwerke in einer Bildergalerie präsentiert: http://www.googlescape.net

  2. Sven Wiesner

    Thumbs up!

  3. Eine gute Sammlung an lustigen, witzigen und skurrilen Fundstücken bei Google Maps und Street View gibt es hier:

    http:\\www.terrazoom.de

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